STERNCHEN*, QUEER und LSBTIQ*

Das Sternchen* für alle geschlechtlichen Identitäten

Damit sich alle von unserem Programm angesprochen fühlen können, verzichten die LesBiSchwulen* KULTURTAGE auf Geschlechterzuordnungen

Mit dem Sternchen* bieten wir allen Leser*innen an, das persönlich ‚passende’ Geschlecht selbst herauszulesen: „weiblich“, „männlich“, „dazwischen“, „beides“ oder „keins von beidem“, trans*ident, transgender, inter* oder oder oder… Mit dem Sternchen* wollen wir einen Raum öffnen, in dem sich jede*r aufgehoben und gemeint fühlen kann.

Das Sternchen* für die Vielfalt und Akzeptanz von Lebensweisen

Schon seit 2008 führen die LesBiSchwulen* KULTURTAGE auch ein Sternchen im Namen. Dieses Sternchen* symbolisiert die gelebte Vielfalt von Beziehungs- und Familienformen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten:
Homo- und Bisexualität; Pansexualität; trans* und transgender Identitäten; Intergeschlechtlichkeit/Intersexualität; monogame, offene und polyamouröse Beziehungen sowie Promiskuität; Regenbogen- und Mehrelternfamilien; Wahlverwandtschaften, sowie weitere queere und nicht-heteronormative Lebensweisen.

Queer

Den Begriff „queer“ verstehen und handhaben wir als eine Sammelbezeichnung für Personen, die nicht heterosexuell lieben, nicht monogam leben, nicht dem Geschlecht angehören, das ihnen nach der Geburt zugewiesen wurde, oder die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht eindeutig zugehörig fühlen, oder die auf andere Weise nicht den gesellschaftlichen Normen von Geschlecht, Beziehung, Sexualität und Familie entsprechen. Insbesondere folgende Personengruppen fassen wir unter „queer“ zusammen: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Pansexuelle, trans* Personen, inter* Personen.

LSBTIQ*

Diese Buchstabenreihe steht für Lesben, Schwule, Bi- und Pansexuelle, trans* Personen, inter* Personen und andere queere Menschen. Die englischsprachige Buchstabenreihe LGBTIQ* hat dieselbe Bedeutung.

LSBTIQ*-Rechte sind Menschenrechte!

Menschen, die nicht heterosexuell lieben, nicht in einer monogamen Zweierbeziehung oder „klassischen“ Familienkonstellation leben, Menschen, die nicht dem Geschlecht angehören, das ihnen nach der Geburt zugewiesen wurde, oder die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht eindeutig zugehörig fühlen, haben das Recht auf Sichtbarkeit, Akzeptanz und Anerkennung, auf Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Schutz. Für dieses Ziel leisten die LesBiSchwulen* KULTURTAGE in Göttingen einen wichtigen Beitrag.

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